Pressemeldung
München, 25. Januar 2011
PM 23/11
MÜNCHEN Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat heute 500 000 Euro Fördermittel für ein Forschungsprojekt in Niederbayern genehmigt. Dabei entwickeln Betriebe gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr autonom arbeitende Transportroboter, die in Fabrik- und Produktionsanlagen eingesetzt werden und dort die Effizienz erheblich steigern sollen. „Durch dieses Projekt werden die an der Entwicklung beteiligten niederbayerischen Unternehmen einen erheblichen Innovationsschub erhalten. Darüber hinaus können die industriellen Anwender des neuen Transportroboters ihre Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern", lobt Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil das Vorhaben.
An dem Projekt beteiligt sind die niederbayerischen Unternehmen Gluth Systemtechnik GmbH, Straubing, Sedlbauer AG, Grafenau, b-plus GmbH in Deggendorf sowie die Universität der Bundeswehr. Die Förderung erfolgt aus dem existierenden bayerischen Forschungs- und Entwicklungsfonds für moderne Produktionstechnik, der speziell für Nord- und Ostbayern aufgelegt wurde. Der Projektfonds hat das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der produzierenden Unternehmen in der Region zu steigern, die Produktqualität zu erhöhen, die Produktionskosten zu optimieren und damit Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und langfristig zu sichern.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat im Rahmen seiner Technologieprogramme in den vergangenen Jahren in Niederbayern 30 Forschungs- und Entwicklungsprojekte bei High-Tech-Unternehmen und Hochschulen gefördert. „Die Steigerung der Innovationskraft und technologischen Leistungsfähigkeit der Wirtschaft in Ostbayern ist und bleibt ein Schwerpunkt der Bayerischen Wirtschaftspolitik", betont Zeil.